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1525
Politik und Weltgeschehen
- 24. Februar: Habsburgische Truppen besiegen die Franzosen in der Schlacht bei Pavia. Der französische König Franz I. gerät in Gefangenschaft
- 4. April: Schlacht bei Leipheim, Niederlage des „Baltringer Haufens“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 16. April: Weinsberger Bluttat, Tötung des Grafen Ludwig von Helfenstein durch aufständische Bauern vor Weinsberg (Deutscher Bauernkrieg)
- 17. April: Vertrag von Weingarten, Auflösung des „Seehaufens“ und des „Allgäuer Haufens“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 16. Mai: Trujillo wird als erste Hauptstadt Honduras gegründet
- 4. Juni: Schlacht bei Würzburg, Vernichtung des „Hellen Lichten Haufen“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 13. Juni: Martin Luther heiratet in Wittenberg Katharina von Bora, eine ehemalige Nonne
- Auswanderung der Jenischen Volksgruppe aus der Schweiz
- 19. März: Caspar Cruciger der Jüngere, lutherischer Theologe
- 6. Mai: Matthias Waibel, Priester in Schwaben (Anhänger der Reformation) († 1606, erhängt)
- 11. September: Johann Georg, von 1571 bis zu seinem Tode Kurfürst von Brandenburg († 1598)
- Friedrich Dedekind, deutscher Schriftsteller und Theologe († 1598)
- 28. Februar: Cuáutemoc, Letzte aztekische Herrscher von Tenochtitlán. ( - 1495 oder 1502)
- 5. Mai: Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen ( - 1463)
- 20. oder 21. Mai: Jäcklein Rohrbach, Bauernführer ( - Ende 15. Jh.?)
- 27. Mai: Thomas Müntzer evangelischer Theologe und Revolutionär ( - um 1486 oder 1489/1490)
- 10. Juni: Florian Geyer, deutscher Ritter, Diplomat und Bauernführer im Deutschen Bauernkrieg 1525 ( - um 1490)
- 20. Dezember: Jakob Fugger, „der Reiche“, deutscher Kaufmann ( - 1459)
ko:1525년
Kategorie:1525
24. Februar
Der 24. Februar ist der 55. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1525 - In der Schlacht von Pavia siegen die Truppen Kaiser Karls V. und nehmen den französischen König Franz I. gefangen.
- 1527 - Ferdinand I. wird König von Böhmen
- 1527 - Annahme des Schleitheimer Bekenntnisses durch die Mennoniten
- 1848 - Absetzung des französischen Königs Louis-Philippe von Orleans in der Februarrevolution
- 1848 - Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen das Kommunistische Manifest.
- 1896 - Frankreich. Entdeckung der radioaktiven Strahlung von Uran durch den Physiker Antoine-Henri Becquerel.
- 1918 - Estland. Die Unabhängigkeit von Russland wird ausgerufen.
- 1920 - Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) geht durch Umbenennung aus der Deutschen Arbeiterpartei hervor.
- 1949 - Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Ägypten nach dem Palästinakrieg.
- 1966 - Ghana. Militärputsch, während Staatspräsident Kwame Nkurmah sich im Ausland aufhält.
- 1991 - Die USA beginnen im Zweiten Golfkrieg mit der Operation Wüstenschild.
- 1993 - Yukihiro Matsumoto entwickelt die Programmiersprache Ruby.
- 1993 - Kanada. Regierungskrise. Premierminister Martin Brian Mulroney tritt zurück.
- 1996 - Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 1997 - Volksrepublik China. Staatspräsident Jiang Zemin empfängt Spaniens Staatspräsidenten Jorge Fernando Branco de Sampaio.
- 1998 - Laos. Khamtay Siphanedone wird Staatspräsident
- 2000 - Papst Johannes Paul II. besucht Ägypten.
- 2002 - Laos. Parlamentswahlen
Kultur
- 1653 - Uraufführung des Dramas L'inganno d'amore von Antonio Bertali in Regensburg.
- 1711 - Uraufführung der Oper Rinaldo von Georg Friedrich Händel am Queen's Theatre in London.
- 1807 - Uraufführung des Melodrams Die Glocke von Justin Heinrich Knecht in Stuttgart.
- 1814 - Uraufführung der Oper Alimon und Zaide oder Der Prinz von Catanea von Conradin Kreutzer in Stuttgart.
- 1906 - Uraufführung der Oper L'Ancêtre (Der Ahne) von Camille Saint-Saëns in Monte Carlo.
- 1937 - Uraufführung der Oper Lucrezia von Ottorino Respighi in Mailand.
- 1997 - Milos Forman gewinnt bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären.
Katastrophen
- 1942 - Der bulgarische Dampfer Struma wird mit 764 jüdischen Flüchtlinge an Bord in der Nähe des Bosporus durch ein sowjetisches U-Boot versenkt. Es gibt nur einen Überlebenden. Die Struma war zuvor von türkischen Behörden zur Rückkehr in das Schwarze Meer gezwungen worden. Man hatte weder eine Weiterreise noch eine Landung der Flüchtlinge gestattet.
- 1997 - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Turkmenistan und Iran. 100 Tote
- 1999 - Volksrepublik China. Absturz einer Tupolew 154 südlich von Shanghai. 64 Tote.
- 2003 - Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 261 Tote
- 2004 - Marokko. Erdbeben der Stärke 6,3 mit Epizentrum in der Straße von Gibraltar. 600 Tote.
- 2004 - Burundi. Erdbeben der Stärke 4,7. 3 Tote
- 2005 - Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1889 - Der Österreicher Wilhelm Steinitz verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schach durch einen Sieg mit 10,5-6,5 Punkten gegen den Russen Michail Tschigorin.
Geboren
- 1103 - Toba, 74. Kaiser von Japan
- 1304 - Ibn Battuta, arabischer Forschungsreisender
- 1463 - Giovanni Pico della Mirandola, italienischer Humanist
- 1500 - Karl V., römisch-deutscher Kaiser
- 1501 - Sixtus Birck, deutscher Dramatiker
- 1536 - Clemens VIII., Papst
- 1547 - Don Juan de Austria, Sohn Karl V.
- 1619 - Charles Le Brun, französischer Maler
- 1644 - Johann Ambrosius Bach, Sohn des Stadtmusikanten Christoph Bach
- 1701 - Bartholomäus Altomonte, italienischer Maler
- 1709 - Jacques de Vaucanson, französischer Ingenieur, Erfinder und Flugpionier
- 1731 - Peter Dollond, britischer Optiker
- 1774 - Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge, britischer Feldmarschall
- 1786 - Wilhelm Grimm, deutscher Sprachwissenschaftler und Schriftsteller
- 1811 - Friedrich Daniel Bassermann, deutscher Unternehmer und Politiker
- 1829 - Friedrich Spielhagen, deutscher Schriftsteller
- 1831 - Leo von Caprivi, deutscher Militär und Staatsmann, Reichskanzler
- 1833 - Eduard Taaffe, österreichischer Staatsmann und Sozialreformer
- 1836 - Winslow Homer, US-amerikanischer Maler
- 1842 - Arrigo Boito, italienischer Schriftsteller und Komponist
- 1843 - Teófilo Braga, portugiesischer Literat und Staatsmann
- 1849 - Franz Skarbina, deutscher Maler
- 1852 - George Moore, angloirischer Schriftsteller
- 1867 - Karl Schönherr, österreichischer Dramatiker
- 1877 - Rudolph Ganz, schweizerischer Komponist, Pianist und Dirigent
- 1885 - Chester W. Nimitz, Flottenadmiral der US-Marine
- 1885 - Stanisław Ignacy Witkiewicz, polnischer Schriftsteller
- 1892 - Konstantin Fedin, russischer Schriftsteller
- 1894 - Josef Arndgen, deutscher Politiker und MdB
- 1896 - Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1898 - Hubert Houben, deutscher Leichtathlet
- 1898 - Kurt Tank, deutscher Ingenieur
- 1902 - Richard Alewyn, bedeutender Germanist und Literaturkritiker
- 1903 - Franz Burda, deutscher Verleger und Begründer des Burda-Verlages
- 1905 - Jürgen Clausen, Farbfilm-Pionier
- 1909 - August Derleth, US-amerikanischer Autor, Verleger und Verfasser von Anthologien
- 1909 - Ernst Falkner, deutscher Politiker
- 1921 - Ingvar Lidholm, schwedischer Komponist
- 1922 - Richard Hamilton, britischer Maler und Graphiker
- 1926 - Erich Loest, deutscher Schriftsteller
- 1928 - Juan Allende-Blin, chilenischer Komponist
- 1932 - Michel Legrand, französischer Komponist und Pianist
- 1932 - John Vernon, kanadischer Schauspieler
- 1933 - David Newmann, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Bettino Craxi, italienischer Politiker
- 1934 - Bingu wa Mutharika, Volkswirtschaftler und Präsident von Malawi
- 1939 - Marisa Mell, österreichische Schauspielerin
- 1940 - Yüksel Pazarkaya, Schriftsteller und Übersetzer
- 1942 - Chris Doerk, deutsche Schlagersängerin
- 1942 - Gayatri Chakravorty Spivak, indische Literaturwissenschaftlerin
- 1942 - Joe Lieberman, US Senator
- 1942 - John Neumeier, US-amerikanischer Choreograf
- 1942 - Paul Jones, britischer Sänger
- 1944 - Nicky Hopkins, britischer Musiker
- 1944 - Rolf Henrich, Jurist, Autor und prominenter Regimekritiker der DDR
- 1945 - Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Lonnie Turner, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Stefan Jodesfus, deutscher Musiker
- 1949 - Ulik Remy, deutscher Liedermacher
- 1950 - Richard Bandler, Mitentwickler der Neurolinguistischen Programmierung
- 1951 - Alfred Tacke, deutscher Politiker und Manager
- 1951 - Tony Holiday, deutscher Schlagersänger und Texter
- 1955 - Alain Prost, französischer Formel-1-Rennfahrer
- 1955 - Annelie Buntenbach, deutscher Politiker
- 1955 - Steve Jobs, US-amerikanischer Computerpionier
- 1957 - Philippe Vandevelde, belgischer Comiczeichner
- 1958 - Plastic Bertrand, belgischer Musiker
- 1958 - Sammy Kershaw, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1962 - Michelle Shocked, US-amerikanische Musikerin
- 1966 - Billy Zane, US-amerikanischer Schauspieler
- 1968 - Martin Wagner, ehemaliger Fußballspieler
- 1968 - Steven St. Croix, US-amerikanischer Schauspieler
- 1981 - Lleyton Hewitt, australischer Tennisspieler
Gestorben
- 1169 - Bertha von Tübingen, Markgräfin von Baden und Verona
- 1260 - Irmengard bei Rhein, Markgräfin von Baden
- 1496 - Eberhard I. (Württemberg, Herzog), war von 1459 bis 1495 Eberhard V. Graf
- 1588 - Johann Weyer, deutscher Arzt, Gegner der Hexenverfolgung
- 1674 - Matthias Weckmann, deutscher Komponist des Barock
- 1704 - Marc-Antoine Charpentier, französischer Komponist
- 1722 - Johannes d'Outrein, niederländischer Prediger, Schriftsteller und Verfasser
- 1777 - Joseph I. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1779 - Paul Daniel Longolius, früher lexikalischer Hauptredakteur
- 1796 - Karl Aloys von Königsegg-Aulendorf, Weihbischof in Köln
- 1799 - Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Naturwissenschaftler
- 1810 - Henry Cavendish, britischer Naturwissenschaftler
- 1812 - Etienne Louis Malus, französischer Physiker und Mathematiker
- 1815 - Robert Fulton, US-amerikanischer Ingenieur
- 1836 - Dániel Berzsenyi, ungarischer Dichter
- 1839 - Roch-Amboise-Auguste Bébian, beherrschte als Hörender die Gebärdensprache
- 1862 - Bernhard Ingemann, dänischer Schriftsteller
- 1863 - Anton Günther, österreichischer Philosoph und Theologe
- 1863 - Karl Franzewitsch Albrecht, russischer Komponist
- 1871 - Julius Weisbach, deutscher Mathematiker und Ingenieur
- 1876 - Joseph Jenkins Roberts, Präsident von Liberia
- 1884 - Georg Büchmann, deutscher Philologe
- 1899 - Emil Welti, Schweizer Politiker
- 1913 - Wilhelm Kress, Flugpionier und Konstrukteur
- 1923 - Edward Williams Morley, US-amerikanischer Wissenschaftler
- 1925 - Hjalmar Branting, schwedischer Politiker, Reichstagsabgeordneter und Premierminister
- 1931 - Friedrich August, Großherzog von Oldenburg
- 1933 - Johannes Meisenheimer, deutscher Zoologe
- 1941 - Lothar Arnauld de la Perière, U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg
- 1942 - Anton Drexler, Mitbegründer der Deutschen Arbeiterpartei (DAP)
- 1943 - Bernhard Adelung, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Hessen
- 1943 - Helene Stöcker, deutsche Frauenrechtlerin und Publizistin
- 1945 - Josef Mayr-Nusser, südtiroler Märtyrer
- 1946 - René Le Bègue, französischer Rennfahrer
- 1948 - Franz Stock, katholischer Priester und Seelsorger der Gefängnisse von Paris
- 1951 - Alfred Grünwald, österreichischer Operettenlibrettist
- 1953 - Gerd von Rundstedt, deutscher Generalfeldmarschall im 2. Weltkrieg
- 1955 - Clemente Biondetti, italienischer Rennfahrer
- 1956 - Heinrich Imig, deutscher Politiker
- 1957 - Werner Hilpert, deutscher Politiker
- 1961 - Fritz Imhoff, österreichischer Schauspieler und Sänger
- 1967 - Franz Waxman, deutscher Filmkomponist, Dirigent und Arrangeur
- 1975 - Nikolai Alexandrowitsch Bulganin, sowjetischer Staatsmann
- 1984 - Helmut Schelsky, deutscher Soziologe
- 1988 - Memphis Slim, US-amerikanischer Bluessänger und -pianist
- 1991 - Webb Pierce, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1993 - Bobby Moore, britischer Fußballspieler
- 1994 - Emil Obermann, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 1994 - Dinah Shore, US-amerikanische Sängerin
- 2001 - Claude Elwood Shannon, US-amerikanischer Mathematiker
- 2002 - Eva Hoffmann-Aleith, deutsche Pastorin und Schriftstellerin
- 2002 - Leo Ornstein, russischer Pianist und Komponist
- 2003 - Bernard Loiseau, französischer Starkoch
- 2004 - Rudolf von Albertini, schweizer Historiker
- 2005 - Jochen Bleicken, deutscher Althistoriker
- 2005 - Rolf Illig, deutscher Schauspieler
- 2005 - Hans-Jürgen Wischnewski, deutscher Politiker und Bundesminister
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Apostel Matthias: katholisch (im deutschen Sprachgebiet, sonst 14. Mai), evangelisch (in Schaltjahren am 25. Februar), anglikanisch (auch 14. Mai)
- Namenstag: Matthias
- Nationalfeiertag in Estland (Tag der Unabhängigkeit)
Siehe auch
:23. Februar - 25. Februar
:24. Januar - 24. März
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0224
ja:2月24日
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Frankreich
Frankreich (franz.: La France) ist ein demokratischer, noch immer stark zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Marteen aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien.
Geographie
Hauptartikel: Geographie Frankreichs
Insgesamt hat das „französische Mutterland” in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg Europas ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet.
Mit Abstand wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern im Großraum Paris (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner.
Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich
Geschichte
Nationalparks in Frankreich
Hauptartikel: Geschichte Frankreichs
Durch die Französische Revolution 1789 wurde die mehr als 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der wechselnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. 1870 ist Frankreich endgültig Republik.
Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Frankreich einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Frankreich seine größten Kolonien, Vietnam und Algerien, nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Frankreich heute gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.
Politik
Politisches System
Frankreich ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Premierminister und das Kabinett, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nationalversammlung auflösen. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 577 vom Volk gewählten Abgeordneten und dem indirekt gewählten Senat mit 331 Mitgliedern.
Siehe auch:
Politisches System Frankreichs, französische Regierung, Francophonie, französische Präsidenten, französische Premierminister, Cohabitation, Finanzministerium
Aktuelle politische Lage
Finanzministerium
Momentan stellt die Partei UMP unter Führung des früheren Wirtschaftsministers und aktuellen Innenministers Nicolas Sarkozy mit 363 Sitzen die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung.
Am 29. Mai 2005 wurde die neue EU-Verfassung mit 54,87% Gegenstimmen von der Bevölkerung abgelehnt. Darauf trat die Regierung des seit 2002 amtierenden Premierministers Jean-Pierre Raffarin zurück. Als neuer Premierminister wurde Dominique de Villepin eingesetzt.
Seit dem 27. Oktober 2005 wird Frankreich von einer Welle gewalttätiger Ausschreitungen heimgesucht. Angefangen in der Pariser Banlieue, griffen die Unruhen inzwischen auf viele, über das gesamte Land verteilte, Großstädte wie Lille, Rouen, Nizza oder Marseille über. Auslöser war der Tod zweier Jugendlicher im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, welche sich vor der Polizei in einem Starkstromhaus verstecken wollten.
Die Regierung hat zwischenzeitlich den Notstand ausgerufen und es somit den Präfekten der Départements ermöglicht, in besonders stark betroffenen Gebieten Ausgangssperren zu verhängen.
Bisher haben die Ausschreitungen einem Menschen das Leben gekostet und viele Schwerverletzte hervorgebracht.
Außen- und Sicherheitspolitik
Frankreich war 1949 Gründungsmitglied des Nordatlantikvertrages (NATO) und erhielt militärischen Schutz durch die USA. Mit der Machtübernahme von de Gaulle 1958 änderten sich die Beziehungen zu den USA und zu der von den USA dominierten NATO. Unter de Gaulles Führung entwickelte sich Frankreich 1960 zu einer Atommacht und verfügte ab 1965 mit der Force de Frappe über Atomstreitkräfte, die zunächst 50 mit Atombomben (Kernwaffen) ausgestattete Flugzeuge in Dienst stellte. 1968 hatte Frankreich bereits 18 Abschussrampen für Mittelstreckenraketen aufgestellt, die 1970 und 1971 mit Atomsprengköpfen ausgestattet wurden. 1968 verlässt Frankreich den militärischen Teil der NATO, bleibt aber im politischen Teil des Bündnisses integriert. In den 1970er Jahren erweiterte Frankreich ihre Atommacht auch auf See. Vier Atom-U-Boote verfügten über jeweils 16 atomar bestückten Mittelstreckenraketen.
In der aktuellen Außenpolitik bemüht sich Frankreich um ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn Deutschland (siehe auch „Kerneuropa“) und steht mit diesem gemeinsam der Vormachtstellung der USA mit einer gewissen Skepsis gegenüber.
Dies führte zu einem Austritt Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO und vielen Eigeninitiativen Frankreichs in weltpolitischen Entscheidungen.
Hinzu kommt ein Engagement auch nach Ende der Kolonialherrschaften in Afrika, wo Frankreich bis heute in vielen Ländern die bestimmende Ordnungsmacht geblieben ist.
Frankreich ist zudem ständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht.
Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 abgeschafft.
Siehe auch: Fremdenlegion, Gendarmerie Nationale
Administrative Gliederung
Frankreich ist in 26 Regionen aufgeteilt, welche sich ihrerseits in 100 Départements untergliedern. Zweiundzwanzig dieser Regionen befinden sich im europäischen Kernland (France métropolitaine), darunter auch die Mittelmeerinsel Korsika, welche allerdings als collectivité territoriale einen Sonderstatus hat. Die übrigen vier Regionen bestehen aus jeweils nur einem Département und werden daher Départements et régions d'outre-mer (D.R.O.M.) genannt (bis zur Verfassungsänderung 2003 Départements d'outre-mer, Abk. D.O.M.). Im Deutschen spricht man von Überseedépartements. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Guadeloupe (971), Martinique (972), Französisch-Guayana (973) und La Réunion (974).
Abgesehen davon gibt es
- die Départementskörperschaft (Collectivité départementale, Abk. C.D.) Mayotte (976)
- die Gebietskörperschaft (Collectivité territoriale, Abk. C.T.) Saint-Pierre und Miquelon (SPM)
- die vier Überseeterritorien (Territoires d'outre-mer, Abk. T.O.M.) Französisch Polynesien (P), Neukaledonien (NC), Wallis und Futuna (WF) und die Französischen Süd- und Antarktisgebiete (Terres australes et antarctiques françaises, T.A.A.F.)
- die Îles éparses und die Insel Clipperton
Die D.R.O.M. sind wie das französische Kernland Teil der EU, für die T.O.M. gilt das nicht. Auch in Frankreich erlassene Gesetze gelten in den TOM nur, wenn dies ausdrücklich erwähnt ist.
Siehe auch: Liste der französischen Regionen, Liste der französischen Départements (nach Regionen geordnet)
Demographie
Zum 1. Januar 2004 wurde die Bevölkerung, einschließlich der Menschen in den Überseegebieten, auf 61,9 Millionen geschätzt. Nach Deutschland nimmt Frankreich in der EU den zweiten Platz bei der Bevölkerungszahl ein. Innerhalb der EU hat Frankreich einen Bevölkerungsanteil von 13 %.
Im Jahre 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, das entspricht einem Überschuss von 232.300 Personen. 2004 betrug die Geburtenrate 1,9.
Am Stichtag 1. Januar 2004 waren 16,2 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, gegenüber 14,6 % im Jahre 1994. Im selben Zeitraum ist der Anteil der unter 20-Jährigen von 26,7 % auf 25,3 % gesunken.
2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 6.000 (-2,1 %) weniger als 2002, wobei das Durchschnittsalter bei den Männern 30,4 Jahre und bei den Frauen 28,3 Jahre betrug.
Die Kindersterblichkeit beträgt zur Zeit 4,28 ‰.
Der durchschnittliche männliche französische Staatsbürger hat eine Lebenserwartung von 76,7 Jahren, während die Frauen auf 83,8 Jahre kommen.
Ethnische Gruppen
- Franzosen
- Bretonen
- Basken
- Italiener (einschließlich Korsen)
- Elsässer/Alemannen, Rheinfranken/Franken
- Flamen (Niederfranken)
- 4,5 Millionen Araber
- Katalanen
- Flamen
- Polen
- andere Ausländer
Neben der (einzigen) Amtssprache Französisch gibt es zahlreiche Minderheitssprachen, über deren Sprecherzahlen aber keine auch nur halbwegs gesicherten Daten vorliegen:
- Bretonisch,
- Deutsch in den Dialekten
- Elsässisch (Elsass)
- Rheinfränkisch bzw. Lothringisch (nördliches und östliches Lothringen),
- Niederfränkisch bzw. Flämisch (Flandern, an der Grenze zu Belgien),
- Baskisch (in den zentralen und östlichen Pyrenäen),
- Katalanisch (im Roussillon),
- Korsisch,
- Italienisch (an der französischen Riviera),
- Okzitanisch (in Südfrankreich) mit dem Dialekt
- Provenzalisch (nur noch wenige Sprecher)
- Polnisch
Daneben existieren in Nordfrankreich mehrere enger mit dem Französischen verwandte romanische Oïl-Sprachen, die teilweise als französische Dialekte angesehen werden: Picard, Normannisch, Gallo, Poitevin-Saintongeais, Champanois und Morvandiau.
Religionen
Frankreich ist offiziell ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt. Da von staatlicher Seite keine Daten über die Religionszugehörigkeit der Einwohner erhoben werden, beruhen alle Angaben über die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung auf Schätzungen oder den Angaben der Religionsgemeinschaften selbst und weichen deshalb oft erheblich voneinander ab, weshalb auch die folgenden Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind.
85 % der Franzosen sind katholisch (also etwa 51 Mio.) und etwa 8 % Muslime (etwa 4,8 Mio.). Daneben gibt es protestantische und jüdische Minderheiten, die zusammen etwa 3 % ausmachen. 4 % gehören keiner Religion an, Tendenz davon steigend. Das sind jedoch Schätzungen.
Bildungswesen
Wie in fast allen europäischen Staaten (Ausnahme: z. B. Deutschland) herrscht eine Bildungspflicht, die im Ggs. zur Schulpflicht auch durch Hausunterricht (Homeschooling) oder durch selbstständiges Lernen abgegolten werden kann. Die Zahl der unbeschulten Kinder und Jugendlichen wird gegenwärtig auf etwa 10.000 geschätzt.
Der Staat bietet folgende Schulformen an:
Lernen
- Vorschule: Maternelle
- Grundschule: école élémentaire
- weiterführende Schulen: collège (das mit dem brevet abgeschlossen wird), gefolgt von
- lycée
- lycée professionnel
- oder CFA für Auszubildende in Betrieben
- Hochschulreife:
- baccalauréat nach insgesamt 12 Schuljahren; nach elf Schuljahren wird je nach Schulzweig (naturwissenschaftlich, wirtschaftlich oder literarisch) schon ein Teil der Prüfungen bewältigt
- baccalauréat professionnel nach 13 Schuljahren für Abgänger des lycée professionnel oder des CFA
- Studium (1. und 2. Jahr):
- Normalweg: DEUG
- Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung auf Grande école)
- Studium (3. und 4. Jahr):
- Normalweg: licence und maîtrise oder école d'ingenieur oder école de commerce
- Eliteweg: Grande école (ENS, ENA etc.)
- Studium (5. Jahr):
- DESS oder DEA. Letzteres dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse)
Im Zuge der europaweiten Harmonisierung der Studienabschlüsse im Rahmen des Bologna-Prozess wird auch an französischen Hochschulen das System LMD eingeführt. LMD bedeutet, dass nacheinander die Licence bzw. Bachelor (nach 3 Jahren), der Master (nach 5 Jahren) und das Doktorat (nach 8 Jahren) erworben werden können. Die bisherigen nationalen Diplome (DEUG, Maîtrise, DEA/DESS) werden an manchen Universitäten übergangsweise noch bescheinigt, fallen ab Ende 2006 aber weg.
Siehe auch: Schulsystem in Frankreich, Liste der Bildungsminister von Frankreich, Liste der Universitäten in Frankreich, École Polytechnique (Paris), Kindergeld
Wirtschaft
Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle.
Frankreich ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die Schlüsselindustrien, besonders Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle; Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom, und Deutschland sein wichtigster Kunde. In Frankreich wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Frankreich neben Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt. (Siehe auch: Liste der Kernkraftanlagen)
Wein steht in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik. (Siehe auch: Weinbaugebiete in Frankreich)
- Tourismus (z. B. Logis de France)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 1. Quartal 2004 um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im 4. Quartal 2003 waren es 0,6 Prozentpunkte.
Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt, so arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, in der Industrie waren es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig waren.
Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Import mit 19,1 % beteiligt ist.
Die Inflationsrate betrug 2,1 % (2004).
Die Arbeitslosenzahl belief sich im Januar 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.
Die größten französischen Unternehmen 2003 (ohne Banken und Versicherungen)
# Total – Umsatz 104,7 Mrd. € – 11.000 Beschäftigte
# Carrefour – Umsatz 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte
# PSA Peugeot Citroën – Umsatz 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte
# France Télécom – Umsatz 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte
# EDF – Umsatz 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte
# Suez – Umsatz 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte
# Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte
# Renault – Umsatz 37,5 Mrd. € – 140.000 Beschäftigte
# Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte
# Saint-Gobain – Umsatz 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte
# Groupe Auchan – Umsatz 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte
# Veolia Environnement – Umsatz 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte
# Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte
Kultur
Frankreich leitet seinen Rang in Europa und der Welt auch aus den Eigenheiten seiner Kultur ab, die sich insbesondere über die Sprache definiert (Sprachschutz- und -pflegegesetzgebung). In der Medienpolitik wird die eigene Kultur und Sprache durch Quoten für Filme und Musik gefördert. Frankreich verfolgt in der Europäischen Union, der UNESCO und der WTO mit Nachdruck seine Konzeption der Verteidigung der kulturellen Vielfalt („diversité culturelle“): Kultur ist keine Ware, die schrankenlos frei gehandelt werden kann.
Landesweite Pflege und Erhalt des reichen materiellen kulturellen Erbes wird als Aufgabe von nationalem Rang angesehen. Dieses Verständnis wird durch staatlich organisierte oder geförderte Maßnahmen, die zur Bildung eines nationalen kulturellen Bewusstseins beitragen, wirksam in die Öffentlichkeit transportiert. Im jährlichen Kulturkalender fest verankerte Tage des nationalen Erbes, der Musik oder des Kinos beispielsweise finden lebhaften Zuspruch in der Bevölkerung. Großzügig zugeschnittene kulturelle Veranstaltungen entsprechen dem Selbstverständnis Frankreichs als Kulturnation und von Paris als Kulturmetropole. Die Förderung eines kulturellen Profils der regionalen Zentren in der Provinz wird verstetigt.
Siehe auch: Liste französischer Schriftsteller, Liste französischer Komponisten, Burgen und Schlösser in Frankreich
Nationalparks
Die heutigen Nationalparks haben eine Gesamtfläche von 992.000 ha. Die Kernbereiche, die rund 371.000 ha ausmachen, stehen unter strengem Schutz.
Es gibt 30 regionale Naturparks, die eine Fläche von 5.020.000 ha haben.
- Naturreservat Cap Sizun
- Regionalpark Armorique
- Naturreservat Les Sept lles
- Naturreservat Cap Frehel
- Naturreservat Pointe d' Arcay
- Naturreservat Golfe du Morbihan
- Regionalpark Briere
- Naturreservat Baie de Bourgneuf
- Naturreservat St. Denis-du-Payre
- Naturreservat Baie de l' Aiguillon
- Naturreservat Banc d' Arguin
- Vogel-Naturreservat Marquenterre
- Naturreservat Vallee de La Grande Pierre et de Vitain
- Naturreservat Le Lac de La Foret d'Orient
- Pyrenäen -Nationalpark
- Regionalpark Vosges du Nord
- Regionalpark Volcans d'Auvergne
- Nationalpark Cevennen
- Naturreservat und Vogelschutzpark Villars-les-Dombes
- Regionalpark Pilat
- Regionalpark Vercors
- Naturreservat Aiguilles Rouges
- Naturreservat Marais du Bout du Lac d' Annecy
- Nationalpark Vanoise
- Nationalpark Ecrins
- Regionalpark Luberon
- Nationalpark Mercantour
- Naturreservat und Regionalpark Camargue
- Nationalpark Port-Cros
- Korsischer Regionalpark
- Scandola Naturreservat
- Korsischer Nationalpark
Sport
Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball. Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen Frankreichs gilt die französische Fußball-Nationalmannschaft, die so genannte équipe tricolore (siehe auch: Fußball in Frankreich). Aktuell stellt Lyon den französischen Fussballmeister.
Weitere populäre Sportarten sind der Radsport (insbesondere im Juli, während der dreiwöchigen Tour de France), Rugby, Leichtathletik, Formel 1 (Großer Preis von Frankreich in Magny Cours) und Tennis (French Open in Paris).
In Frankreich fanden bereits mehrmals Olympische Spiele statt: Sommerspiele 1900 und 1924 in Paris, Winterspiele in Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992.
Siehe auch: Skigebiete in Frankreich
Medien
Die wichtigsten französischen Printmedien sind die nationalen Tageszeitungen:
- Le Monde und Libération (linksorientiert, Druckauflage 2003 ca. 500.000 bzw. 200.000 Exemplare)
- Le Figaro (konservativ, Auflage: 450.000 Exemplare)
- Les Echos, La Tribune (Wirtschaft, 180.000 bzw. 125.000 Exemplare)
- L'Humanité (kommunistisch, 74.000 Exemplare)
- La Croix (katholisch, 114.000 Exemplare)
- L'Equipe (Sport, 485.000 Exemplare und damit die meistgelesene Zeitung überhaupt mit sieben Lesern pro Ausgabe)
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine in Frankreich:
- Le Nouvel Observateur (400.000 Exemplare)
- L'Express (400.000 Exemplare)
- Le Point (400.000 Exemplare)
- L'événement du Jeudi
Größte Regionalzeitung ist die Ouest France mit einer Druckauflage von 900.000 Exemplaren.
Bedeutend ist auch das jeweils mittwochs erscheinende Investigations- und Satireblatt Le Canard enchaîné mit einer Auflage von 550.000 Exemplaren.
Feiertage
Militär
Frankreich hat eine Berufsarmee mit 300.000 Soldaten.
Siehe auch
- Chronologie französischsprachiger Zeitungen und Zeitschriften
- Französische Küche
- Nachrichtendienste Frankreichs
- Liste bedeutender Franzosen
- Liste der Präsidenten Frankreichs
- Die schönsten Dörfer Frankreichs
- Weinbaugebiete in Frankreich
Literatur
- Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Auflage 2003, ISBN 3534116917
- Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-596-10860-8
- Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. überarbeitete Auflage 2005, 1224 Seiten, ISBN 3-503-06184-3
- Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3
Weblinks
20px Portal:Frankreich
- [http://www.diplomatie.gouv.fr/index.de.html Website des französischen Außenministeriums]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=46 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.frankreich-forum.de/ Frankreich Forum]
- [http://www.lesvilles.de/ Lokalportal für alle französischen Regionen und Städte]
- [http://www.tu-dresden.de/sulcifra/romanistik/ Romanistik im Internet: Kultur, Literatur und Politik]
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Franz I. (Frankreich)Franz I. frz. François Ier le Roi-Chevalier ( - 12. September 1494 in Cognac (Charente), † 31. März 1547 in Rambouillet), wurde 1515 in der Kathedrale von Reims zum König von Frankreich gekrönt und regierte bis zu seinem Tod 1547.
Er wurde mit seiner ersten Frau Claude de France, Duchesse (Herzogin) de Bretagne, in der Basilika Saint-Denis bei Paris beigesetzt.
Basilika Saint-Denis
Geschichtliche Daten
Er gehört zur Dynastie der Valois und ist der einzige Sohn von Charles d'Orléans (1459 - 1. Januar 1496), Graf von Angoulême und von Luise von Savoyen (11. September 1476 - 22. September 1531).
Franz I. erlangte nach dem Sieg über die Schweizer im Jahr 1515 das Herzogtum Mailand. Ein Jahr später schloss er mit Papst Leo X. ein Konkordat. Sein Vorsatz, deutscher Kaiser zu werden, blieb 1519 unerfüllt. Daraufhin suchte er eine Entscheidung auf kriegerischem Wege zu erzwingen. In der Schlacht gegen Kaiser Karl V. geriet er am 24. Februar 1525 bei Pavia in Gefangenschaft und wurde von den Spaniern bis 1526 festgehalten. In der Ära der Reformation war Franz I. ein Fels gegen deren Ausbreitung im eigenen Land. Dies hinderte ihn jedoch nicht, protestantischen Fürsten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zur Seite zu stehen. Im Frieden von Crépy verzichtete er nach vier ergebnislosen Kriegen 1544 auf Mailand (das wie zuvor Reichslehen blieb), des weiteren auf das zu Spanien gehörende Königreich Neapel.
Kunst und Kultur
Franz I. gilt als der erste französische König der Renaissance. Während seiner Herrschaft kommt es zu einer bedeutenden Entwicklung der Künste in Frankreich.
Bei seinem Antritt 1515 gilt er als humanistisch gebildeter König. Dies trifft jedoch nur mit Einschränkungen zu - er ist jedoch mehr als jeder seiner Vorgänger für die neuen Gedanken sensibilisiert, die vor allem seinem Lateinlehrer Desmoulins und seiner Mutter wichtig waren.
Seine beiden Vorgänger Karl VIII. und Ludwig XII. haben viel Zeit in Italien verbracht, es ist ihnen aber nicht gelungen, die neuen Kultur und Kunstströmungen, die sich dort entwickelten nach Frankreich zu bringen. Sie schufen aber die Grundlagen für das spätere Erblühen der Renaissance in Frankreich.
Franz I. vergibt zahlreiche Aufträge und lässt Künstler nach Frankreich holen, unter anderem auch Andrea del Sarto und Leonardo da Vinci. Leonardo da Vinci wird bis zu seinem Tod in Frankreich bleiben.
Über Agenten lässt der König viele Werke italienischer Künstler wie Michelangelo, Tizian und Raffael aufkaufen und legt so den eigentlichen Grundstock der königlichen Gemäldesammlung die heute im Louvre ausgestellt ist.
Sein wichtigstes Bauvorhaben ist die Erweiterung des Schlosses Fontainebleau nahe bei Paris, das bald zu seinem beliebtesten Aufenthaltsort wird. Er ließ das Schloss Chambord erbauen und gründete unter anderem auch das immer noch bestehende Collège de France in Paris unter dem Namen Collège des trois Langues (Schule der drei Sprachen), da dort zunächst Latein, Griechisch und Hebräisch unterrichtet wurden.
Politik
Paris
Innenpolitik
Franz I. gilt als der Gründer des französischen Absolutismus, indem er die Zentralisierung der Macht in Paris vorantreibt und die Macht der letzten Kronvasallen bricht. Auch die Schaffung und Bündelung neuer Finanzinstitutionen stehen in dieser Politik. Franz schafft veraltete Privilegien ab und setzt sich über andere hinweg, um seine direkte Kontrolle über das Königreich zu verstärken.
Seine fortgesetzten Kriege vor allem gegen Italien und seine zahlreichen Bauvorhaben belasten die Staatskasse, und in der Folge werden die Steuern erhöht. Er verdoppelt die Steuer für Bauern (taille) und verdreifacht die Salzsteuer (gabelle).
Am 15. August 1539 erlässt der König die Verordnung (Ordonnance) von Villers-Cotterêts, mit der das Französische das Latein als Kanzleisprache ersetzt. Seither ist das Französische Amtssprache in Frankreich. Der massive Ausbau der Bürokratie ist ebenso zu nennen.
In der Kirchenpolitik schloss er 1516 mit dem Papst das Konkordat von Bologna, wodurch die französische Krone fast unbegrenzte Kontrolle über die eigene Kirche und deren Besitz bekommt. Dadurch wird endgültig eine vom König abhängige Staatskirche etabliert. Bei der Reformation unterstützte er aus politischen Gründen die deutschen Protestanten, bekämpfte die Reformation aber im eigenen Land.
Außenpolitik
Beim Machtantritt Franz I. war Frankreich der militärisch und politisch stärkste Staat Europas. Franz führte eine aggressive Außenpolitik mit dem Ziel Mailand zu erobern und so die Oberhoheit über Norditalien zu gewinnen. Die sprichwörtliche ‚habsburgische Umklammerung’ existierte wegen der mangelhaften Geschlossenheit der span. Länder noch nicht. Entgegen der Legende fühlte sich Franz I. also nicht durch diese bedroht, sondern im Gegenteil, er suchte Kaiser Karl V. als Machtkonkurrenten in Italien zu überwältigen und griff diesen daher offensiv an. Um seine Machtposition weiter zu stärken, führte er mehrere Kriege gegen den Kaiser.
1. Französisch-habsburgischer-Krieg (1521-1526):
Allianz mit dem Papst. Frankreich besetzt Norditalien. In der Schlacht von Pavia 1525 geriet Franz durch persönlichen Übermut in kaiserliche Gefangenschaft. Frieden von Madrid. Franz wird danach freigelassen. In Paris widerruft er den Vertrag, da man ihn dazu gezwungen hätte, was zum erneuten Krieg führt.
2. Französisch-habsburgischer-Krieg (1526-1529):
Offensivbündnis mit Venedig, Florenz und Papst gegen die Spanier (Liga von Cognac). Plünderung Roms durch kaiserliche Truppen (Sacco di Roma 6. Mai 1527). Militärisch wenig Entscheidende Siege auf beiden Seiten. 1529 animiert Franz die Türken auf Wien zu marschieren, um so freie Hand in Italien zu erlangen. Nachdem beide Seite stark erschöpft waren, wird der Damenfriede von Cambrai geschlossen. Status quo wird bestätigt. Karl V. behält Mailand.
3. Französisch-habsburgischer-Krieg (1536-1538):
Freundschaftsvertrag mit den Türken. Vergebliche Invasion Karls V. in die Provence. Darauf vergebliche frz. Invasion in die Spanische Niederlande. Frankreich annektiert Savoyen und Piemont.
4. Französisch-habsburgischer-Krieg (1542-1544):
Offensivallianz mit den Türken gegen den Kaiser. Karl V. und Heinrich VIII. von England beginnen Invasion Frankreichs. Karl marschiert auf Paris, wird jedoch bei Saint-Dizier entscheidend geschwächt. Frieden von Crépy mit dem Kaiser: die alten Friedenverträge werden bestätigt. Frz. Invasionsversuch Englands. Heinrich nimmt Boulogne ein. Vertrag von Ardres mit England: Boulogne wird gegen 2 Mio. Goldtalern zurückgegeben.
Franz. I stirbt während der Vorbereitung einer erneuten Invasion der Niederlande und Spaniens. Der französisch-habsburgische Gegensatz wird während seiner Herrschaft geboren. Seine Offensivkriege haben zwar keine politischen Nachteile für Frankreich, sind aber letztlich ohne das erwünschte Ergebnis: Mailand als frz. Provinz zu erwerben. Bei seinem Tode sind Savoyen und Piemont (also große Teile Norditaliens) frz. besetzt, diese sollen in Provinzen umgewandelt werden. Er entsendet Cartier um Nordamerika zu erforschen. Dieser erreicht den Sankt-Lorenz-Strom und legt den Grundstein für die Neu-Frankreich-Kolonien.
Heiraten
- Am 18. Mai 1514 heiratet er Claude de France (13. Oktober 1499 - 20. Juli 1524), Tochter Königs Ludwig XII. und von Anne de Bretagne.
- Am 7. August 1530 heiratet er Eleonore von Österreich aus dem Haus Habsburg.
- Franz I. unterhält zahlreiche Liebschaften. Unter anderem mit Françoise de Foix, Dame de Châteaubriant (1495-1537), Anne de Pisseleu, Herzogin d´Etampes, Marie d´Assigny, Madame de Canaple und Marie de Langeac, Madame de Lestrange. Keine illegitimen Kinder bekannt.
legitime Nachkommen
1537
- Mit seiner ersten Frau Claude de France hat Franz I. sieben Kinder:
- # Louise (19. August 1515 - 21. September 1517)
- # Charlotte (23. Oktober 1516 - 8. September 1524)
- # François (28. Februar 1518 - 10. August 1536) - 1524 Herzog der Bretagne
- # Henri (31. März 1519 - 10. Juli 1559) - König Heinrich II.
- # Madeleine (10. August 1520 - 2. Juli 1537)
- # Charles (22. Januar 1522 - 9. September 1545), Herzog von Angoulême (1531-1545), Herzog von Orléans (1536-1545), Herzog von Châtellerault, Graf von Clermont-en-Beauvaisis und la Marche (1540-1545), Herzog von Bourbon (1544-1545)
- # Marguerite (5. Juni 1523 - 14. September 1574), Herzogin von Savoyen
- # Philippe (1524 - 1524)
- Aus zweiter Ehe gibt es keine Kinder.
Literatur
- Castelot, André: François Ier, Paris 1984.
- Guerdan, René : Franz I., König der Renaissance, Frankfurt 1978.
- Treffer, Gerd: Franz I. von Frankreich, Herrscher und Mäzen, Regensburg 1993.
Weblinks
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/frankreich/franz_1_koenig_von_frankreich_+_1547.html genealogie-mittelalter.de]
- [http://www.Valois.org www.Valois.org - Das königliche Haus Valois]
- [http://www.asn-ibk.ac.at/bildung/faecher/geschichte/maike/bilderkatalog/valois_f.html Bilder und Informationen zu den Valois]
- [http://www.musee-chateau-fontainebleau.fr/ Schloss Fontainebleau]
- [http://www.chambord.org/index.htm Schloss Chambord]
Kategorie:König (Frankreich)
Kategorie:Haus Valois
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1494
Kategorie:Gestorben 1547
ja:フランソワ1世 (フランス王)
simple:Francis I of France
4. AprilDer 4. April ist der 94. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 95. in Schaltjahren) - somit bleiben 271 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1460 - In Basel wird die Universität Basel eröffnet.Als konkrete Folge des Friedens zu Basel schlossen sich 1501 Basel und Schaffhausen dem Schweizer Bund an, der sich zu den Dreizehn Alten Orten weiterentwickelte. Zum Zeitpunkt der Gründung war sie somit eine deutsche Universität.
- 1581 - Francis Drake kehrt von seiner Weltumsegelung zurück.
- 1928 - Gustav Hartmann (Der eiserne Gustav), bricht mit seiner Droschke zu einer Fahrt nach Frankreich auf, um auf den Niedergang seines Berufsstands aufmerksam zu machen.
- 1945 - Eroberung Ungarns durch sowjetische Truppen
- 1939 - Irak. Abd Al Ilah übernimmt die Regentschaft, da Faisal II. noch minderjährig war.
- 1949 - Die Gründung der NATO wird in Washington von den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Belgien, den Niederlande, Luxemburg, Italien, Portugal, Dänemark, Norwegen und Island abgeschlossen.
- 1958 - Britische Atomwaffengegner starten in London den ersten Ostermarsch.
- 1968 - Martin Luther King wird in Memphis (Tennessee) bei einem Attentat erschossen.
- 1973 - Das World Trade Center in New York City wird offiziell eingeweiht.
- 1975 - Der Softwarekonzern Microsoft wird von Bill Gates und Paul Allen gegründet.
- 1991 - Benin bekommt eine neue Verfassung, Nicéphore Dieudonné Soglo wird Staatspräsident.
- 1996 - Benin. Mathieu Kérékou wird wieder Staatspräsident.
- 1999 - Kirgisistan. Tod von Regierungschef Dschumabek Ibraimow.
- 2000 - Japan. Yoshiro Mori wird neuer Regierungschef.
- 2001 - Vladimir Voronin wird Staatspräsident von der Republik Moldau
- 2001 - Silvia Cartwright wird Generalgouverneurin (Staatsoberhaupt) von Neuseeland
- 2002 - Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens zwischen der Rebellenorganisation UNITA und Regierungsstreitkräften in Angola
Wirtschaft
- 1898 - Der Franzose Auguste Baron erhält ein Patent auf einen Apparat zur Herstellung von Tonfilmen.
- 2005 - Die Zeichnungsfrist für den Börsengang der Raiffeisen International, die Osteuropa-Tochter der Raiffeisen Zentralbank (RZB) und ein neues Schwergewicht an der Wiener Börse, beginnt.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1717 - Uraufführung der Oper Tito Manlio von Attilio Ariosti am King's Theatre in London.
- 1854 - Der ursprünglich nicht für die Bühne konzipierte zweite Teil der Tragödie "Faust" von Johann Wolfgang von Goethe wird in Hamburg uraufgeführt.
- 1859 - Die Oper "Dinorah, ou le pardon de Ploermel" von Giacomo Meyerbeer wird an der Opéra Comique in Paris uraufgeführt.
- 1865 - In München erscheint "Max und Moritz, eine Bubengeschichte in 7 Streichen" von Wilhelm Busch.
- 1960 - Der US-amerikanische Spielfilm "Ben Hur", Regie William Wyler, wird in Los Angeles mit elf Oscars ausgezeichnet.
Religion
Katastrophen
- 1905 - Einem Erdbeben der Stärke 8,6 im indischen Kangra fallen rund 19.000 Menschen zum Opfer.
- 1929 - Die Briseis-Talsperre auf Tasmanien in Australien versagt nach schweren Regenfällen. Die daraus entstehende Flutwelle verwüstet die Stadt Derby, wobei ca. 14 Menschen ums Leben kommen.
- 1933 - Im US-Bundesstaat New Jersey gerät ein amerikanisches Luftschiff in einen Sturm und stürzt ab. 73 Menschen sterben.
- 1945 - Die thüringische Kleinstadt Nordhausen wird bei einem anglo-amerikanischen Bombenangriff zu 2/3 zerstört und über 8000 Menschen kommen dabei ums Leben.
- 1974 - Schwere Verwüstungen durch Tornados in den USA. Beim "Super Outbreak" wüten gestern und heute insgesamt 148 dieser Wirbelstürme durch 13 US-Bundesstaaten im Süden und Mittleren Westen. Schreckensbilanz: 315 Menschenleben, etwa 600 Millionen US-$ Sachschäden.
- 1975 - In Saigon (jetzt: Ho-Chi-Minh-Stadt), sterben kurz nach dem Start 155 von 328 Menschen beim Absturz einer Lockheed C-5A Galaxy der United States Air Force.
- 1977 - Im US-Bundesstaat Georgia misslingt nach dem Ausfall der Turbinen die Notlandung einer Maschine der Southern Airways auf einer Autobahn. Im Flugzeug sterben 62 der 85 Passagiere, auf der Straße acht weitere Personen.
- 1998 - Iran. Ein durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch im Südwesten tötet etwa 120 Menschen.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 188 - Caracalla, römischer Kaiser
- 1515 - Ambrosius Lobwasser, deutscher Schriftsteller
- 1752 - Nicolo Zingarelli, italienischer Musikpädagoge und Komponist
- 1758 - John Hoppner, englischer Maler
- 1758 - Pierre Paul Prud'hon, französischer Maler
Maler
- 1785 - Bettina von Arnim, deutsche Schriftstellerin
- 1804 - Joseph Fischhof, österreichischer Musikpädagoge und Komponist
- 1818 - Carl Constantin Heinrich Steffeck, Maler von Tier- und vornehmlich Pferdebildern
- 1819 - Maria II. (Portugal), Königin von Portugal
- 1823 - Carl Wilhelm Siemens (Sir William Siemens), deutscher Industrieller und Bruder von Werner von Siemens
- 1826 - Herrmann Julius Meyer, deutscher Verleger
- 1829 - Benjamin Vautier, deutscher Maler
- 1832 - Fedor Flinzer, deutscher Illustrator, Pädagoge und Autor
- 1836 - Edward Jerome Hopkins, US-amerikanischer Komponist
- 1841 - Johann Traugott Sterzel, deutscher Paläontologe
- 1842 - Edouard Lucas, französischer Mathematiker
- 1843 - Hans Richter, deutsch-ungarischer Dirigent
- 1846 - Isidore Ducasse, französischer Dichter
- 1862 - Wilhelm Altmann, deutscher Musikwissenschaftler
- 1864 - Shimei Futaba, japanischer Schriftsteller
- 1876 - Maurice de Vlaminck, französischer Maler
- 1880 - Otto Weininger, österreichischer Autor
- 1882 - Noud Stempels, niederländischer Fußballspieler
- 1884 - Isoroku Yamamoto, japanischer Militär
- 1885 - Hanns Klemm, deutscher Flugzeugkonstrukteur
- 1891 - Richard Euringer, deutscher Schriftsteller
- 1895 - Bruno Beye, deutscher Maler und Graphiker
- 1896 - Robert Sherwood, US-amerikanischer Dramatiker
- 1896 - Tristan Tzara, französischer Schriftsteller
- 1898 - Philipp Lersch, deutscher Psychologe
- 1903 - Willy Rumpf, Minister für Finanzen der DDR
- 1904 - Alexandr Afinogenow, sowjetischer Dramatiker
- 1905 - Eugène Bozza, französischer Komponist
- 1909 - Anthony Tudor, britischer Tänzer
- 1909 - Konrad Thurano, Seilartist
- 1910 - Juri P. German, sowjetischer Schriftsteller
- 1912 - Wilfried de Beauclair, Rechenmaschinen-Pionier
- 1914 - Marguerite Duras, französische Schriftstellerin
- 1915 - Muddy Waters, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1920 - Eric Rohmer, französischer Filmregisseur
- 1922 - Elmer Bernstein, US-amerikanischer Komponist
- 1923 - Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 1928 - Maya Angelou, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1929 - André Darrigade, französischer Radrennfahrer
- 1930 - Chlodwig Poth, deutscher Satiriker, Zeichner und Karikaturist
- 1932 - Andrej Tarkowski, russischer Filmregisseur
- 1932 - Anthony Perkins, US-amerikanischer Schauspieler
- 1933 - Frits Bolkestein, niederländischer Politiker und EU–Kommissar
- 1936 - Margo Sylvia, US-amerikanische Sängerin
- 1937 - Thomas Mauch, deutscher Kameramann
- 1939 - Hugh Masekela, südafrikanischer Jazz-Musiker
- 1940 - Jochen Gerz, deutscher Künstler
- 1940 - Michael Ruetz, deutscher Künstler und Fotograf
- 1941 - Angelica Domröse, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Helme Heine, deutscher Kinderbuchautor, -illustrator und Designer
- 1941 - Major Lance, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Christoph Franke, deutscher Musiker
- 1942 - Horst Schild, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Kris Jensen, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Michael Schneider, deutscher Schriftsteller
- 1944 - Bassam Tibi, syrischer Politologe und Islamspezialist, heute deutscher Staatsbürger
- 1944 - Robert Schindel, jüdisch-österreichischer Autor
- 1944 - Yehudit Naot, israelische Politikerin
- 1945 - Daniel Cohn-Bendit, deutscher Publizist und Politiker
- 1947 - Doug Ferguson, britischer Musiker
- 1947 - Salvatore Sciarrino, italienischer Komponist
- 1948 - Berry Oakley, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Jacques Voigtländer, deutscher Politiker
- 1950 - Jeff Robert Pain, britischer Musiker
- 1950 - Pip Pyle, britischer Musiker
- 1951 - Francesco de Gregori, Vertreter der italienischen Cantautori (Liedermacher)
- 1952 - Dave Hill, britischer Musiker
- 1952 - Gary Moore, Rock- und Blues-Gitarrist
- 1952 - Rosemarie Ackermann, deutsche Leichtathletin
- 1955 - Armin Rohde, deutscher Schauspieler
- 1955 - Kiriaki Theodoridou, europäische Politikerin
- 1957 - Aki Kaurismäki, finnischer Regisseur
- 1958 - Julie Forsyth, britische Sängerin
- 1960 - Hugo Weaving, australischer Schauspieler
- 1963 - Béla Anda, deutscher Regierungssprecher und Chef des Bundespresseamtes
- 1966 - Ann-Kathrin Kramer, deutsche Schauspielerin
- 1972 - Bastian Pastewka, deutscher Schauspieler
- 1973 - David Blaine, US-amerikanischer Aktionskünstler und Straßenmagier
- 1979 - Heath Ledger, australischer Schauspieler
- 1991 - Anke Eberhardt, Reifenerbin
Gestorben
- 397 - Ambrosius von Mailand, Bischof und Kirchenlehrer
- 636 - Isidor von Sevilla, Bischof und Kirchenlehrer
- 1266 - Johann I. (Brandenburg), Markgraf gemeinsam mit seinem Bruder
- 1284 - Alfons X. (Kastilien), König von Kastilien und Leon seit 1252
- 1305 - Roger de Flor, militärischer Abenteurer
- 1406 - Robert III. (Schottland), König von Schottland
- 1423 - Hugo von Montfort, österreichischer Dichter im späten Mittelalter
- 1534 - Jan Matthys, niederländischer Wiedertäufer
- 1535 - Beatrix von Baden, Markgräfin von Baden
- 1543 - Walther von Cronberg, Hochmeister des Deutschen Ordens 1527-1543
- 1588 - Friedrich II. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1662 - Leonhard Kern, deutscher Bildhauer
- 1669 - Johann Michael Moscherosch, Staatsmann, Satiriker und Pädagoge
- 1671 - Heinrich von Brockdorff, deutscher Soldat und Politiker
- 1700 - Heinrich von Mering, Priester und Domherr in Köln
- 1732 - Johann Jacob Schoy, österreichischer Bildhauer
- 1774 - Oliver Goldsmith, irischer Schriftsteller und Arzt
- 1806 - Carlo Gozzi, italienischer Dramatiker
- 1814 - Blasius Hueber, Landvermesser und Bauer
- 1817 - André Masséna, Marschall von Frankreich, Herzog von Rivoli
- 1841 - William Henry Harrison, US-amerikanischer Politiker, 9. Präsident der USA
- 1842 - Jean François Moufot, französischer Mathematiker und Philosoph
- 1845 - Friedrich Adolf Krummacher, reformierter Theologe
- 1849 - Hermann Franz Joseph von Hann, Rittmeister
- 1868 - Eduard van der Nüll, österreichischer Architekt
- 1870 - Heinrich Gustav Magnus, deutscher Physiker und Chemiker
- 1871 - Peter von Hess, deutscher Maler
- 1875 - Karl Mauch, deutscher Afrikaforscher
- 1878 - Wolf Baudissin, deutscher Diplomat, Schriftsteller und Übersetzer
- 1883 - Christian Hengst, Stadtbaumeister in Durlach
- 1883 - Peter Cooper, US-amerikanischer Industrieller, Erfinder und Philanthrop
- 1889 - Gisela von Arnim, deutsche Schriftstellerin
- 1889 - Philo Remington, US-amerikanischer Industrieller
- 1905 - Constantin Meunier, belgischer Bildhauer und Maler
- 1909 - Adolf von Sonnenthal, Schauspieler
- 1918 - Hanns von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1918 - Hermann Cohen, deutscher Philosoph
- 1919 - Francisco Marto, Seliger, Zeuge einer Marienerscheinung
- 1919 - William Crookes, englischer Physiker, Chemiker und Wissenschaft | | |